Donnerstag, 10. April 2014

Goldlack und Kaukasus-Vergissmeinnicht


Einen Goldlack in einer Traumfarbe hatte ich kürzlich erstanden - die Farbe wird leider nicht so ganz wie im Original wiedergegeben. Wobei sie sicherlich auf jedem Bildschirm auch anders dargestellt wird. Sie ist jedenfalls ziemlich dunkel und sehr leuchtend. Außerdem besorgte ich noch 2 Kaukasus-Vergissmeinnicht mit unterschiedlichen Blättern. Doch wunderte ich mich, warum die Pflanzen so hoch werden. Leider verwechselte ich sie mit dem Gedenkemein, welches mir eigentlich vorschwebte.. Als ich googelte, fand ich die Brunneras im Hardy Geranium. Vor vielen vielen Jahren hatte ich ja schon Gedenkemein, danach nie mehr - bis für sehr kurze Zeit und durch Selbstaussaat im Waldgarten, da war es wohl auch eine Brunnera.
Deshalb war mir jetzt gar nicht mehr so geläufig, ob sie sich im späteren Frühjahr auswachsen und in die Höhe schießen oder niedrig bleiben. ;-) Reingefallen! Macht aber nichts, denn Blau ist bei mir immer herzlich Willkommen! 

Dabei habe ich doch erst vor kurzem das Gedenkemein bei Sigrun/Steiniger Stadtgarten im Blog gesehen.

Diese Neuzugänge warten nun nur auf trockenes Wetter, um eingebuddelt zu werden. Auch der Rasen ist wieder fällig. Das klappt meist nur am Wochenende, denn an anderen Tagen hat mein Mann meist weder Zeit noch Lust, den Rasenmäher anzuschmeißen. So heißt es sich noch ein paar Tage in Geduld zu üben ... Währenddessen sprießt der Löwenzahn, es ist wirklich nicht mehr schön, da er auch in die Beete geht!



Die Blüten erinnern doch sehr an Vergissmeinnicht (Myosotis).


Nun erscheinen so langsam auch die Blüten der etwas späteren Tulpen. Unter die Forsythie habe ich einen Tuff bunte Tulpen gesetzt, ich finde, dort passen sie ganz gut.
Wer genauer hinschaut, wird den derzeit blühenden Gundermann erkennen. Auch er blüht in einem sehr schönen Blau. Und selbst den Günsel habe ich hier irgendwo im Garten schon gesehen! Und sage mir nun ja keiner, daß das Unkraut ist - in der Gärtnerei gibt es ihn zu kaufen! Smilie by GreenSmilies.com
Miten zwischen den Tulpen sind die Samenstände der abgeblühten Schachbrettblume zu erkennen. Und rechts im Bild Giersch, der vom Nachbarn herüberwächst, bei mir allerdings in gewissen Bereichen durchaus geduldet wird.


Und die herrlichen Magnolien-Tulpen haben inzwischen Junge bekommen. Smilie by GreenSmilies.com So etwas habe ich so auch noch nie gesehen!




 
Der Kleine-Finger-Größenvergleich mal wieder
und als Nagellack habe ich P2 Color Victim 621 summer calling - eine tolle Farbe!


weitere Tulpen stehen um die Limelight herum ...
vorläufig belasse ich sie dort. Es sind nur drei ...



Zu guter Letzt noch unser Apfelbaum Minister Hammerstein, der hier in seinem 2. Standjahr so reich wie noch nie blüht. Zumindest trug er in seinem ganzen Apfelbaum-Leben - und das währt schon ziemlich lange (wir bekamen ihn wohl Anfang der 90er Jahre!) - noch niemals so viele Blütenknospen! Er stand allerdings auch immer recht schattig und hat insgesamt 3 Umzüge mitgemacht und wuchs in insgesamt 4 Gärten. Das ging nur, weil er relativ kleinwüchsig ist. Er bekam jeweils einen Verjüngungsschnitt - nun wächst er - durch den Schatten im Waldgarten bedingt - inzwischen leider zu einer Seite hin. Vielleicht ändert sich das noch einmal. Wer genau hinschaut, erkennt in der Ferne auch das Tulpen-Rondell um die Magnolie herum, deren Platz hinter der hohen Weide liegt. Die Weide wird immer grüner. Bald trägt sie wieder ihr volles Blätterkleid und Garten und Terrasse werden dadurch ein kleines Stück uneinsehbarer.


Im Baum hängt noch eine Solar-Lichterkette - denn hier hinten wäre kein Stromanschluss gegeben. Im Winter nützen diese Solarketten nicht viel, da es zu lange dunkel ist und der Akku nicht genügend auflädt. Dafür leuchtet sie jetzt um so schöner und länger.