Donnerstag, 20. März 2014

Offizieller Frühlingsbeginn!



Heute ist nun der kalendarische oder astronomische Frühlingsanfang, Tag und Nacht sind heute genau gleich lang! Während der meteorologische Frühlingsanfang bereits am 1.März stattfand. Außerdem spricht man noch vom phänologischen Frühling bzw. den phänologischen Jahreszeiten. Deshalb habe ich die Labels auch in Vorfrühling und Frühling unterteilt.

Die Primel Zebra Blue blüht in diesem Frühling ganz besonders schön - viel schöner noch, als ich sie kaufte! Sie war eigentlich ein Geschenk für meine Mutter, doch ich bekam sie zurück, als meine Mutter sich genug an ihr erfreut hatte, denn in der Wohnung wäre sie eingegangen und in den Balkonkästen wachsen schon andere Pflanzen.

Die Magnolien waren im letzten Jahr erst Ende April so weit! Also einen ganzen Monat später!



Font Gruppo + Luna Bar + Showcard Gothic

Auch in der Nähe der Magnolie wachsen Veilchen.



Die Tulpen rund um die Magnolie werden auch nicht mehr allzu lange bis zur Blüte brauchen.




Gestern war Gartenarbeit angesagt, vor allem Jäten.
Früher war ich nie ein Freund von Gummihandschuhen. Früher oder später fühlen sie sich innerlich feucht an, die Haut leidet darunter. Aber in diesem Garten geht es nun mal nicht anders. Ich möchte da kein Risiko eingehen! Rechts hinten im Bild kann man unseren kleinen weissen Flieder erkennen. Der Zaun trennt den Garten vom Vorgarten. An dieser Seite steht auch der von mir gepflanzte helle Ginster. Und das Johanniskraut breitet sich auch aus. Das darf es auch, denn es wird hier sehr gern gesehen! Als Sonnenpflanze wird es an dieser Stelle heimisch werden.Dafür werden andere Pflanzen später weichen müssen ... wenn wir dann noch da sein sollten . . .  Vieles wurde zunächst nur "aus Not" angepflanzt, um vorhandene Lücken zu füllen bzw. einen kahlen Zaun "wohnlich" zu machen. ;-)





Fast vor meine Füße hüpfte diese Drossel. So zutraulich! Alles, worauf sie wartet ist, daß ich den Boden für sie auflockere, um ihr die schwere Arbeit des Würmer-aus-dem-Bodenziehens abzunehmen ;-) :-) Voll durchschaut! :-)


Über Regenwürmer können wir in diesem Garten nicht klagen


Die Astern am Gartenzaun sind schon so hoch.


Gepflanzt habe ich Tränende Herzen - Blumen meiner Kindheit (damals ausschließlich in Rosa!) in Weiss und Rosa sowie Lilien.
Die Triebe eines Tränenden Herzens waren leider angefault. Ich hoffe, das wird noch was! Den fauligen Trieb habe ich abgeschnitten.



Die beiden Lilien habe ich auch an diesen Zaun gesetzt.



In manchen Blogs sah ich schon Mahonien blühen und bei uns blüht sie jetzt auch. Es ist die einzige Mahonie, die in diesem Garten bislang wächst. Ich habe aber gesehen, daß an anderen Stellen schon ganz kleine Mahonien-Ableger gedeihen! :-)



Und an dieser Stelle möchte ich dann wieder einmal darauf hinweisen, was ich schon zu Beginn dieses Blogs in meiner Sidebar geschrieben habe - unter anderem folgendes, denn das entspricht noch heute meiner Überzeugung:
"Durch frühere Gartenerfahrungen waren wir zu dem Schluß gekommen, die Natur weitgehend "machen" zu lassen und nur da einzugreifen, wo es unumgänglich ist. So wird heute auch kaum noch eine neue Pflanze hinzugekauft sondern geduldig abgewartet, was die Natur zu bieten hat, welche Pflanzen sich von allein einstellen. Bzw. aus der Natur - soweit nicht geschützt, gebietskonforme Pflanzen aus der Natur geholt, um sie im Waldgarten wachsen zu lassen."
Auch wenn ich speziell in diesem Garten einige Pflanzen hinzugekauft habe, jedoch nur aus dem Grunde, weil ich nicht in einem nackten Garten leben wollte! Garten bedeutet für mich ein Biotop, ein grüner naturnaher Lebensraum, in dem nicht nur Pflanzen und Tiere leben können sondern in den sich auch der Mensch zurückziehen und entspannen kann, neben all der Arbeit, die man als Gartenfreund jedoch i.d.R. gerne tut. Doch das habe ich nicht, wenn der Zaun nur 60 cm hoch ist und dahinter vorwiegend plane Rasenfläche - so weit das Auge reicht. ;-) Vom natürlichen Ungleichgewicht einmal ganz abgesehen . . . 

Doch inzwischen tut sich was . . . und das wiederum macht Freude zu beobachten, wie Pflanzen sich einstellen, die da vorher nicht waren, wie sie ihren Lebensraum ganz von selbst einnehmen, sich an den Stellen ansiedeln, an denen es ihnen gefällt, ganz ohne mein Zutun.

Und was wäre Gartenarbeit ohne Gartengeräte ... hier einmal eine kleine, antike Auflistung, die ich hier gefunden habe.




Das ist leider nicht unser Winterjasmin - so weit hat er es noch nicht gebracht und ich hatte ihn sogar zunächst gesucht und nicht mehr gefunden. An 3 Stellen pflanzte ich Ableger-Stecklinge vom Winterjasmin des Waldgartens. Wo waren sie geblieben?



Gestern fand ich einen von den Dreien am Gartenzaun vorn zum Vorgarten wieder. - Er steht nahe neben dem Ginster. Sicherlich etwas zu nahe - einen von beiden werde ich irgendwann wohl verpflanzen müssen. Das passiert mir immer wieder noch einmal, daß ich mich beim Pflanzabstand verschätze ;-) bzw. schnell etwas irgendwo unterbringen will . . . 


Dieses Pflänzchen hatte ich auch im Verdacht, ein Winterjasmin zu sein, aber es wird wohl doch eher eine kleiner Liguster-Ableger sein?



Und da ich nun schon einmal im Garten war, habe ich auch gleich die Ostereier aufgehängt ... so vergesse ich es nicht, denn die nächsten Tage und Woche sind wieder randvoll mit Terminen ;-) Denn eine Weile ist es ja noch bis Ostern . . . und zu früh habe ich eigentlich ungern österlich dekoriert.


In diesem Jahr ist alles glittery, selbst die Ostereier.