Montag, 17. Juni 2013

Unterm Hollerbusch


Unterm  Hollerbusch läßt es sich gut träumen . . .
Wenn der Garten nur nicht noch so kahl wäre ...

Andererseits . . . wenn man in gewisse Ecken schaut, zeigt sich da schon eine Andeutung von Wald  ;-). . .  Nur bis alles wieder so dicht und erholsam ist wie im Waldgarten, das wird dauern . . . 

Denn im Oktober vergangenen Jahres sah es an der Terrasse noch so aus ;-) Es ist also schon um Einiges dichter geworden.


 




Der Weihnachtsbaum sieht jetzt hervorragend aus. Es lohnt sich doch, einen Baum mit umfangreichen Topfballen zu kaufen! Die Koreatanne dagegen mickerte so ziemlich, hat sich aber glücklicherweise doch noch erholt. Seit Mai zeigte sie wieder Leben.


All diese Bäumchen sind ein Schritt auf dem Weg zu einem neuen Waldgarten . . .


die Koreatanne treibt nun schön neu aus!Sie ist ein Vogelnähr- und -schutzgehölz und kann bis zu 10 m hoch werden.Sinn ihres Pflanzplatzes ist, später evt. die an der Terrasse stehende hohe Fichte Tanne abzulösen, so daß in unmittelbarer Nähe auch wieder ein Sichtschutz gegeben ist, falls mit der Terrassen-Fichte einmal etwas passiert, wie z.B. Sturmschaden o.ä.

In der Wiese sprießt es fast schon ebenso schön wie im Waldgarten, in dessen Wiese Veilchen und Vergissmeinnicht wucherten. Schlüsselblumen sich vermehrten und ab und an ein Stiefmütterchen oder Hornveilchen aus der Wiese hervorblitzte.


Und selbst das Schöllkraut hat sich hier im Bereich der Terrasse zum Garten hin angesiedelt. Wir werden sicher so einige Samen mitgenommen haben. ;-) Genauso geht es mit der Melisse und sogar die Pfefferminze sprießt schon an Stellen, an denen ich sie hier nie gepflanzt habe!!! Dieser Garten hat das Potential - wenn nicht zum Wald dann doch zum Kräutergarten. ;-)


Das Teilstück vom alten großen Salbei hat sich herausgemacht und blüht auch seit kurzem


Sogar eine weiteren Salbei habe ich am Ende des Gartens in der Nähe des Ahornes entdeckt. Ob ich ihn mitgebracht habe (im Waldgarten besaß ich einen Muskatellersalbei) oder ob es sich um einen eingewanderten Wiesen-Salbei handelt, vermag ich nicht zu sagen. Ich kann die beiden bislang auch nicht unterscheiden. Streng riechen beide! Der Blütenstand wird es aber gewiß zeigen.



Übrigens - den Tipp zur Ameisenbekämpfung muß ich mir unbedingt vormerken!

Ebenso gedeiht das Vinca major auch in diesem Garten ganz prächtig. Es breitet sich jetzt schon ganz schön aus. Vom kleinen Immergrün Vinca minor kann ich das noch nicht so sagen . . . 
Doch wenn solche Teppiche entstehen sollen, dafür braucht es Jahre!



Sogar die Waldgartenrose hat sich herausgemacht - ich gehe jedenfalls sehr davon aus, daß sie es ist. Denn im Umzugsgetümmel habe ich seinerzeit nicht immer auf alle Pflanzen so genau achten können bzw. diese vorher beschriften. Doch meiner Erinnerung zufolge hat sie diesen Platz ganz hinten in der Nähe des Ahornes bekommen. Denn eine Waldgartenrose braucht wenigstens eine Andeutung von Wald! ;-)



Andere Rosen blühen bereits . . .  wie meine mit umgezogene Rosa Rumba



oder diese bereits im Garten vorhandene ...




Weiter hinten im Garten hatte der Apfelbaum 'Minister Hammerstein' seinen Platz gefunden. Auch er ist angewachsen. Im Waldgarten trug er zuletzt schon einige Äpfel. Nun werden wir wohl wiederum Jahre auf eine passable Ernte warten müssen. Doch daß er es überhaupt geschafft hat, ist ein Wunder! Denn er ist schon mehrere Male mit uns umgezogen. Das funktionierte auch nur, weil er nicht allzu groß wird, was seine Höhe betrifft.


Apfelbaumdeko ;-)


Nur den Horn-Sauerklee habe ich weniger gern. Doch ich glaub' er ist in den Griff zu bekommen. Wo ich ihn sehe, wird er kurzerhand weggehackt. Wenngleich seine kleinen gelben Blüten, die in Knospenform fast orange wirken, auch ganz hübsch sind, ebenso seine auberginefarbenes Blattwerk.
Er wächst wohl gern in sauerer Erde - von daher muß ich dafür Sorge tragen, daß der Boden mehr basisch wird. Abflämmen an dem Jäten unzugänglicheren Stellen halt eich auch für eine sinnvolle Maßnahme! Nur besitzen wir bislang kein solches Gerät.

Schwebfliegen wie auch manch andere Insekten fehlen in unserem Garten bislang allerdings noch.


Fonts HammerKeys, Harrington, Before the Rain Swashes


Kermesbeeren, die vom Nachbarn herüberwachsen . . .


Und sogar eine Nachtkerze hab' ich heute am Zaun zur Straße entdeckt! Das Gelb ließ sich in der gleissenden Sonne nur schwer fotografieren.


Ebenso Buchweizen, der aber wohl aus dem Vogelfutter vom Winter stammt. Er ist ein gern gesehener Gast.




Auch wenn ich einmal geschrieben habe, mein neuer Garten soll nicht überfüllt werden, so gilt dies in gewisser Weise noch immer. Weiterhin träume ich von mindestens einer dieser herrlichen steinernen Amphoren, die selbst im Winter draußen bleiben können . . . wie damals die stilvollen Pflanzgefäße unserer Waldgarten-Nachbarin. Auch dieser Garten war keineswegs leer und kahl sondern von Waldbäumen und höheren Gehölzen geziert. Nur in der Mitte des Gartens war überwiegend Rasen/Wiese, so wie in unserem jetzigen Garten auch. Aufgelockert durch Sitzgruppen an disponierten Stellen. So kommen  diese Amphoren wirkungsvoll zur Geltung.

Nur frag' ich mich, WO gibt es solch große steinernen Amphoren und vor allem, was sollen sie kosten??? Wenn sie denn tatsächlich winterhart sind . . . 


Immerhin fand ich jetzt Bezugsquellen für diese Amphoren-Vasen. Die Goethe-Amphore gefällt mir schon ausgesprochen gut. Der Preis ist jedoch stolz, jedoch sicher gerechtfertigt! - Das ist mal ein Geschenk für einen ganz besonderen Anlaß . . .  
Da sind diese Gefäße schon preisgünstiger . . . Hier wären diese Vase und auch diese mein Favoriten. Blaustein-Marmor muß es gewiß nicht sein . . . 

Ich frage mich nur, worin der preisliche Unterschied zwischen beiden ersten liegt, denn beide sind aus Steinguss, wenngleich die unter dem ersten Link aus Elbsandstein. Ansonsten findet sich da jede Menge, wenn man einmal nach den entsprechenden Begriffen googelt.

Kommentare:

  1. Liebe Sara,

    in gewohnter Schönheit.
    Sonnige Grüße

    Elisabeth

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    1. Danke, meine liebe Elisabeth.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Antworten
    1. Ja, es braucht halt alle seine Zeit ... wie bei einer Schwangerschaft ... da muß man ausharren, ob man will oder nicht ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Hallo Sara, auf deiner Seite bin ich ins stöbern geraten und mir sind viele interessante Themen aufgefallen. Diese werde ich so nach und nach bei dir nachlesen. Als Gartenbesitzer freut man sich über vielfältige Tips.

    Danke fürs vorbei schaun dürfen...
    Grüße aus dem sommerlichen Münsterland senden dir
    Die Stadtrandgartenbesitzer

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    1. Freut mich sehr, liebe Stadtrandgartenbesitzer und herzlich Willkommen im Waldgarten2 :-)
      Auch ich werde demnächst auf einen Besuch vorbeischauen und sende schon mal liebe Grüße
      Sara

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  4. Liebe Sara,

    es sieht doch schon prima aus im Waldgarten. Mit deinem Geschick wird es weiter vorangehen.

    Holunder im Garten mag ich persönlich nicht so. Aber dafür tümmeln sich andere Busch- und Heckenpflanzen bei mir.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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    1. Wie man's nimmt, liebe Anke ... besonders in wenigen Ecken schauts schon recht dicht aus. Am Zaun zur Straße entlang ist alles noch leer und voll einsehbar. ;-)
      Ich nun liebe Holunder sehr und habe ihn aber uch deshalb schon sehr gern im Garten, weil er eine ganze Apotheke beinhaltet. In der Natur weiß man nie, ob er mit Giften in Berührung kam, z.B. am Feldrand.
      Und dann dieser berauschende Duft! Ich könnte ewig darin schwelgen. Doch es wird leider nicht mehr lange dauern, dann ist es damit vorbei ... wie jedes Jahr ...

      Liebe Grüße
      Sara

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