Freitag, 18. Mai 2012

Wiese mähen und kleiner Gartenrundgang


Heute bin ich mit Rasenmähen und anderen Gartenarbeiten beschäftigt. Deshalb werde ich wohl erst wieder am Abend hier sein können.  Im Augenblick nutze ich jedoch die Mittagspause, in der bekanntlich von 13 - 15 Uhr kein Krach veranstaltet werden darf, um diesen Blogeintrag zu schreiben.

Denn wenn wir hier auch nicht mehr allzu viel machen wollen, so sind gewisse Arbeiten dennoch unabdingbar. Wir möchte nicht durch eine hohe Wiese stapfen müssen, um in den Garten zu gelangen und die Pusteblumen sollen sich auch nicht allzu sehr ausbreiten, schon um der Nachbarn willen, die inzwischen übrigens auch gemäht haben!
Außerdem ist höheres Gras auch wegen der Zecken nicht ganz so toll.

Nun sieht der Weg von der Terrasse in den Garten wieder halbwegs gepflegt aus. Einiges soll hier aber am Wegrand stehen bleiben, das ist beabsichtigt, also gewollt!


wie diese Klette (Arctium lappa), die sich aber beachtlich ausgebreitet hat! Der Boden an dieser Stelle - hinter der Terrasse - muß ein unglaubliches Kraftpotential enthalten - denn hier gedeihen alle Pflanzen überdimensional gut. Man schaue nur auf meinen be-clogten Fuß als Größenvergleich! ;-)


Der Beinwell ist ebenfalls mächtig geworden!
Auch er steht hier am Wegesrand hinter der Terrasse in der Nähe der Klette.




Rechts vom Weg (mit der Terrasse im Rücken) liegt das "Niemandsland"
Hier darf vieles auch wild wachsen! Selbst Brennesseln und Schöllkraut. Alle Wildpflanzen werden medizinisch oder kulinarisch von mir genutzt.



Überall herrscht hier ein munteres Treiben in der Tierwelt, und kaum bleibt mir die Zeit, hier all diese wunderbaren Momentaufnahmen festzuhalten, wenn ich nicht Stunden am Computer verbringen will . . . 


Diese beiden Aufnahmen entstanden jedoch ganz exklusiv heute und zeigen eine Schwebfliege sowie eine Azurjungfer, die uns des öfteren beglückt.


~ ~ Blau in der Wiese ~ ~


Auch die Wege durch das mittlere Wäldchen im Waldgarten werden regelmäßig gemäht, da hier vor allem Giersch und Efeu diese sonst überwachsen würden.

Dies ist einer von 3 Wegen der sich - vom Haus aus gesehen ganz links - in der Nähe der Atlas-Zeder entlang schlängelt.


Nun schauen wir uns den Mittelweg  an. Der rote Pfeil weist auf die süße Waldgartenrose mit den kleinen 2 Euro-Blüten. Dahinter erkennen regelmäßige Leser den lockeren Wuchs des Quitten-Baumes.

Hier darf der empfindliche Leser nicht zu genau hinschauen - es ist halt Wald in diesem mittleren Waldgartenteil, der nicht wie ein Ziergarten gepflegt wird, sondern hier darf die Natur sich größtenteils selbst ausbreiten. Allerdings werden große Flächen vom Vinca minor, dem kleinen blaublühenden Immergrün bewachsen, so daß sich das "Unkraut" an dieser Stelle in Grenzen hält.


Akeleien am Mittelweg unter dem dort stehenden Ahorn,


den ich allerdings weniger mag, da er diese vielen Sämlinge hinterlässt, die mühsam aus dem Boden gezogen werden müssen. Doch da, wo das Immergrün wächst, hat er zum Glück nicht viele Chancen!


Nun kommen wir zu dem dritten Weg - ganz rechts vom Haus aus betrachtet. Es ist unser "Kastanien-Weg", da er unter dem Kastanienbaum hindurch führt. Auch von hier aus blickt man wieder zum Quittenbaum hinüber. Auch dieser Weg wurde vorhin von mir schon gemäht.


Die Kastanienblüten fallen leider schon wieder ... allzu schnell vergeht immer diese schönste Blütezeit!




Kommentare:

  1. Liebe Sara,

    ich wünsche dir weiterhin diesen Fleiß und diese
    Ausdauer.

    In Liebe
    Elisabeth

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    1. Liebe Elisabeth,
      hier könnte man noch wesentlich fleissiger sein - doch in Anbetracht unseres Wegzuges haben wir da nicht mehr so sehr viele Ambitionen, was sicherlich verständlich ist.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,

    das ist aber schoen bei Dir. Ich bin erst seit ein paar Tagen auf Deinen Blog gestossen und freue mich sehr darueber. Ich finde es schoen, wie Du auch die kleinen Dinge schaetzt.
    Ich hoffe mein Garten wird auch mal so schoen. Ich freu mich grade riesig, da ich im Wildwuchsbereich zwei Trillium erectum entdeckt hab.
    Viele Gruesse
    Heike

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    1. Liebe Heike,
      herzlich willkommen hier in meinem Waldgarten! Und Danke!
      Für mich ist die Natur das Größte und Schönste - alles menschliche Machwerk ist nur nachgemacht! Von der Natur jedoch hängen wir ab, auch gesundheitlich und von daher ist sie mir das Wichtigste.
      Deinen Garten besuche ich auch bald! Bin nur leider gleich den ganzen Tag unterwegs und deshalb antworte ich zunächst einmal hier.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,

    was für wundervolle Aufnahmen - die Natur ist einfach so wohltuend, und du zeigst sie von einer ganz besonders schönen Seite! Hab Dank für diese Bilder .. ich wünsch dir ein sonnig-frohes Wochenende :)

    liebe Grüße an dich, Ocean

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    1. Danke, liebe Ocean!
      Es freut mich sehr, daß Du auch in meinen Waldgarten gefunden hast!
      Und auch Dir wünsche ich ein schönes sonniges Wochenende!
      Alles Liebe
      Sara

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  4. Liebe Sara,
    danke für den schönen Gartenspaziergang in Deinem schönen großen Garten. Das ist wirklich ein Traum, so ein schön angelegter Garten! So viele Ecken, die man einfach naturnah lassen MUSS. Das ist wirklich ein richtiger Park, so vielfältig und mit richtigen Parkbäumen.
    Ja, wegen der Zecken würde ich auch einen Fußweg mähen, auch bei einem solchen Park. Denn die halten sich ja gerade im hohen Gras. Allerdings auch bei Sträuchern - und da gehe ich doch immer wieder durch, wenn ich unter ihnen Gras rupfe oder ein bisschen auflockere und mulche. Später bei der Ernte gehe ich auch wieder dort rum. Vor allem der große Jostastrauch ist da wohl ein potentieller Zeckenplatz. Ich untersuche jedes Mal, wenn ich im Garten war, meinem Körper nach Zecken ab. Meine Katze bringt ja auch ab und zu welche heim, also muss da eine Population im Garten oder im Garten gegenüber sein. Sonst ist sie ja nirgendwo unterwegs.
    Nach meinem Borreliosefall bin ich vorsichtiger geworden.
    Ich bedanke mich nochmals für Deinen schönen Spaziergang durch Deinen Garten und die tollen Bilder.
    Hab ein schönes Wochenende,
    wünscht Dir Irmgard

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    1. Danke, liebe Irmgard!
      Es ist einerseits ein Traum, andererseits macht es doch auch eine Menge Arbeit und erfordert Zeit und Kraft.
      Man könnte so sagen, daß das Ganze parkähnlichen Charakter besitzt.
      Wir wollen uns gern bewegen können und auch mal eine Decke auf der Wiese ausbreiten. Deshalb bleiben dann so eine Art Wiesen-Rondelle stehen. Überall wachsen auch keine Margeriten oder Glockenblumen. Aber dort, wo sie stehen, mitten auf der Wiese, lasse ich sie auch. Wir hatten auch schon mal ein Wiesen-Herz. :-)

      Auf ca. 2.000 qm ist es schwer, alle Ahornschösslinge zu entfernen, wenn man - wie wir - viel unterwegs ist und wenig Zeit hat. Aber immer wenn ich es schaffe, bin ich da auch durchgegangen und habe sie ausgezupft. Bekannte von uns mähen einfach unter solchen Bäumen. Doch wenn wir da mähen würden, mähen wir auch das Vinca-minor mit weg und das wäre mir viel zu schade!
      Jetzt jedoch lohnt das Zupfen nicht mehr wirklich, denn unsere Nachfolger werden da sicherlich einiges umgestalten, das wäre dann vergebliche Liebesmüh!

      Wir haben hier mehr oder weniger richtigen Waldboden, der sich von selbst mulcht und das finde ich einerseits schon ideal!
      In diesem Jahr habe ich vor allem ganz große alte Zecken beobachtet. Sonst waren es ja immer nur diese kleinen, Nymphen genannt. Die ich aber noch schlimmer finde, da man sie zunächst schwer erkennen kann.
      Aber es hält sich in Grenzen hier, so daß wir damit leben können. Immerhin kommen Wildtiere, wie Igel in den Garten und die übertragen ja nun mal leider Zecken. Aber wir füttern diese Tiere nicht auch noch zusätzlich, vor allem in der freundlicheren Jahreszeit, was das Ganze begünstigen würde.

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara,
    sooo, und jetzt komm ich hierher!! ;oD Dein Waldgarten gefällt mir sehr und entsrpicht in weiten Teilen meinen Vorstellungen von einem Garten! Hätte ich selber ein solches Stück Grün zu pflegen, bei mir wäre das ein kleines, verwildertes Paradies- ein richtiges Hexengärtchen! Da gäbe es dann windschiefe Holzzäunchen, kleine Nischen mit Spiegeln und Windspielen, plätschernde kleine Brunnen, und alles dürfte grösstenteils, wie es wollte! Sehr gerne würde ich darin auch Kaninchen, Hühner und Gänse beheimaten, die dann nach Lust und Laune herumstreifen dürften. Hach, wär das schön! (Aber auch viel Arbeit.....)
    Die Stoffstreifen für meine Häkelarbeit reisse ich selber aus alten Deckenanzügen. Das Verhäkeln ist ein Riesengemurkse, aber das Teil wird sehr schön und ist beinahe schon fertig. Bilder folgen!
    Und du hast recht, wir sind beide "Gehörnte" und am gleichen Tag Geborene! Herzlichen Dank auf diesem Weg für deine lieben Worte per Mail und Kommentar! Ich hab mich sehr darüber gefreut, komme zur Zeit aber einfach nicht so recht hinterher mit dem Antworten.....Ich weiss aber: Du nimmst mir das nicht krumm, gell?
    So, und jetzt hüpfe ich weiter im Bloggerland!
    Ich wünsche dir ein wunderschönes WE, bis bald und
    herzlichst
    FrauHummel

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    1. Das freut mich sehr, meine liebe Frau Hummel!
      Einen Brunnen oder Springbrunnen würde ich mir auch gefallen lassen. Aber bislang habe ich meinem Mann diesen Wunsch vergeblich vorgetragen. ;-) Allerdings muß man auch Zeit für so etwas haben ...
      Solche Nischen, wie Du sie beschreibst, finde ich auch sehr schön. Das würde bei uns im "Wald" aber wohl nicht passen. In einem früheren Garten hatte ich das auch mal.
      Und Hühner mag ich zwar auch und fände eigene Eier schon gut. Aber andererseits die viele Arbeit - ich weiß es von einer meiner Großmütter ... das wäre denn doch nicht so meine Welt mit all dem Dreck, den die auch machen. In der romantischen Vorstellung (wie wir sie damals auch mal hatten - siehe diesen Post), kam auch so manches vor, wovon wir dann - in der Realität - feststellen mußten, daß das doch nicht unser Ding ist.

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2012/05/der-kauf-eines-alten-bauernhauses.html

      Wow, meine Mutti hat früher auch Stoffstreifen gerissen. Das geht ja an sich schon ziemlich auf die Hände, von daher könnte sie es heute auch nicht mehr, aber das Häkeln erst, das kenne ich auch noch. Da hast Du Die ja was vorgenommen! Und das glaub' ich, daß es sehr schön wird!
      Am gleichen Tag - ja, irgendwie war mir noch so! Nun werde ich es mir merken können.

      Mir geht's ja auch nicht anders - ich komme mit dem Kommentieren vorläufig auch kaum nach.

      Bis bald wieder und liebe Grüße
      Sara

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  6. Liebe Sara,

    ich sehe, viele haben heut den Rasenmäher geschwungen ;0)
    Unserer war auch dran und hatte es bitter nötig.
    Im hinteren Teil des Gartens wo das Treibhaus steht, der muss noch warten.
    Diesesmal war er utopisch hoch, doch bei all dem Regen war es nicht eher möglich.
    Aber ich mag es auch wie du, wenn ein bisserl noch stehen bleibt.
    Besonders dort, wo schöne wilde Blümchen oder gewisses Unkraut wächst ;0)
    Dein WAldgarten würd ich gern mal durchstöbern und es gäbe sicher viel tolles zu sehen und zu erfahren.
    Bei dir lernt man ja einiges.
    Mit div. Unkräutern und co. kenn ich mich nicht irre gut aus.
    Dank dir für die schönen Aufklärungen!

    Hab ein geruhsames Wochenende.
    Liebste Grüße,
    Moni

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